Ersatzneubau Friedhof, Wetzikon

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ersatzneubau Friedhof, Wetzikon

2019 - 2025 Projektwettbewerb, 1. Rang

Ein Friedhof ist ein Ort der Erinnerung und ein stiller Spiegel seiner Zeit. Er berührt das Leben der Hinterbliebenen und hilft, dem Verlust eine Form zu geben. In seiner Gestaltung spricht er auf leise Weise, oft ohne Worte.

Die bestehende Kirche im Westen bildet das sakrale Zentrum des Geländes. Gegenüber nimmt ein neuer Baukörper die Idee einer gestalteten Landschaftskammer auf. Er fügt sich in das gewachsene Gefüge ein, nicht als Fremdkörper, sondern als Weitererzählung. Die neuen Elemente der Anlage, wie Friedpark, Sternengrab und andere Orte, lassen sich als zeitgemässe Ergänzungen lesen. Sie schaffen Raum für Wandel, ohne das Vergangene zu verdrängen. Auch die betrieblichen Abläufe werden behutsam weiterentwickelt.

Der neue Hauptzugang nimmt Bezug auf die veränderten Siedlungsstrukturen. Parkierung und Zufahrten sind reduziert, um die Würde des Orts zu wahren. Die symbolische Gestaltung unterstützt die individuelle Trauerarbeit und schafft stille Räume des Gedenkens. Als Memento mori verweist die Anlage auf die Kraft der Natur und erinnert an die Kostbarkeit des Augenblicks. Im Abschied liegt nicht nur Schmerz, sondern auch die Möglichkeit, Trost zu finden.

Fotografie: Ladina Bischof, St.Gallen

 
 

Ersatzneubau Friedhof, Wetzikon

2019 - 2025 Projektwettbewerb, 1. Rang, in Realisierung

Ein Friedhof ist ein Ort der Erinnerung und ein stiller Spiegel seiner Zeit. Er berührt das Leben der Hinterbliebenen und hilft, dem Verlust eine Form zu geben. In seiner Gestaltung spricht er auf leise Weise, oft ohne Worte.

Die bestehende Kirche im Westen bildet das sakrale Zentrum des Geländes. Gegenüber nimmt ein neuer Baukörper die Idee einer gestalteten Landschaftskammer auf. Er fügt sich in das gewachsene Gefüge ein, nicht als Fremdkörper, sondern als Weitererzählung. Die neuen Elemente der Anlage, wie Friedpark, Sternengrab und andere Orte, lassen sich als zeitgemässe Ergänzungen lesen. Sie schaffen Raum für Wandel, ohne das Vergangene zu verdrängen. Auch die betrieblichen Abläufe werden behutsam weiterentwickelt.

Der neue Hauptzugang nimmt Bezug auf die veränderten Siedlungsstrukturen. Parkierung und Zufahrten sind reduziert, um die Würde des Orts zu wahren. Die symbolische Gestaltung unterstützt die individuelle Trauerarbeit und schafft stille Räume des Gedenkens. Als Memento mori verweist die Anlage auf die Kraft der Natur und erinnert an die Kostbarkeit des Augenblicks. Im Abschied liegt nicht nur Schmerz, sondern auch die Möglichkeit, Trost zu finden.

Fotografie: Ladina Bischof, St.Gallen

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Hof Chräzeren, St.Gallen